Komposthaufen und Biotonne ergänzen sich

Bei Gartenbesitzern ergänzen sich ein eigener Komposthaufen und die Biotonne in hervorragender Weise. Je nach Größe und Fassungsvermögen wandern kleine Mengen von angetrocknetem Grasschnitt, dünne Äste und organische Küchenabfälle auf den eigenen Komposthaufen. Großes Astwerk, das sich nur langsam zersetzt, Laub, das im Herbst in großen Mengen anfällt und lästige Unkräuter, deren Weiterverbreitung man verhindern will, sind ideal für die Biotonne. Ebenso finden Essensreste und Fleischabfälle besser in der Biotonne Platz. Das gleiche gilt für Schalen von Citrusfrüchten.

Kompostfibel

Eigenkompostierung - Klein aber fein

Kompostierung ist Abfallverwertung nach dem Vorbild der Natur. Ob in der Natur, im Komposthaufen oder in der Kompostierungsanlage, das Prinzip ist immer das gleiche: Pilze, Bakterien und Bodentiere wandeln die Abfälle in hochwertigen Kompost um. Der Kreislauf der Natur wird geschlossen, durch Humusanreicherungen wird die Fruchtbarkeit des Bodens erhalten. Wer den »kleinen Kreislauf« wählt und im Garten selbst kompostiert, arbeitet Hand in Hand mit der Natur. Er leistet einen entscheidenden Beitrag zum Umweltschutz. Nicht zuletzt weiß der Eigenkompostierer, dass in seinem Kompost nur das drin ist, was er selbst hinzugefügt hat. Kompost aus dem eigenen Garten ist deshalb die beste Vorraussetzung für die umweltfreundliche Gartennutzung und das »Gärtnern ohne Gift«. Ein guter Ratgeber für das Anlegen eines eigenen Komposthaufens ist die "Kompostfibel", die auf den Kompostierungsanlagen des Da-Di-Werkes kostenlos mitgenommen werden kann.

Voraussetzung für die Eigenkompostiererermäßigung gemäß ZAW-Formular finden sie hier:

www.ZAW-Online.de / Homepage des ZAW